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Ihr Mond
Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, welche Mondeigenschaften Ihnen durch Ihre Geburt in die Wiege gelegt wurden, können Sie im folgenden Formular Ihre Geburtsdaten eingeben. Noch mehr erfahren Sie aber, wenn Sie meine persönlichen Horoskop-Analysen 'Ich und meine Sterne' oder 'Persönlichkeitsanalyse mit Karma' erwerben.
Variante:
Für (Name, Vorname):
Geschlecht:
Geburtsdatum:
Geburtszeit: : Uhr
Geburtsland:
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Das Mond-Zeichen
Dem Mond haftet schon immer etwas Geheimnisvolles an. Sein Lauf um die Erde beträgt etwa 28 Tage und entspricht damit dem weiblichen Zyklus. Das Anschwellen der Mondsichel bis hin zum prallen Vollmond ähnelt der Schwangerschaft einer Frau. Das Abnehmen wiederum kann man als Zeichen einer Aufopferung sehen, so wie ja auch eine richtige Mutter sich nach der Geburt für ihr Kind „aufopfert“, ihm Wärme, Geborgenheit und Sicherheit schenkt. „Der“ Mond ist daher ganz irreführend. Es muss heißen „die“ Mondin oder die Mondmutter. Genauso wäre es richtiger, statt „die“ Sonne, „der“ Sonnenvater zu sagen.

Abbildung 1 Zoom
Der Mond „kann“ aber auch anders, z.B. bewegt er die Meere. Also verfügt er über enorme Kräfte. Auch ist er voller Rätsel. So zeigt er sich nach dem Vollmond noch eine Zeitlang am Tageshimmel wie ein Phantom, das immer blasser und durchsichtiger wird, bis es sich wie ein Schleier in Nichts auflöst.

Seine Gewalt genau wie seine Rätsel, natürlich auch seine Verbindung mit der dunklen Nacht und den damit sämtlichen Ängsten, die diese Phase in einem weckt, führen dazu, dass man die „Mondin“ schon immer versucht, „klein“ zu halten. Und das Gleiche geschieht bekanntermaßen mit dem Weiblichen. Seit Menschengedenken wird es diffamiert – es sei denn, es steht im Zusammenhang mit Geburt und Mütterlichkeit. Die Sonne steht für Ratio, Logik, Machen, Lenken und ähnliche Züge. Der Mond wiederum für Gefühl, Empfangen, Nähren, Umsorgen. Dem klassischen Klischee nach lassen sich sämtliche Sonnenattribute auf den Mann übertragen, diejenigen des Mondes entsprechend auf die Frau. Wenn sich auch in unserer Zeit diese geschlechtsspezifischen Zuweisungen nach und nach auflösen, wird die unterschiedliche Gewichtung von Ratio (Sonne) und Gefühl (Mond) eher noch zementiert. In unserer Welt zählen vor allem – und immer mehr – Sonnenqualitäten. Mondqualitäten wie das Nähren, Sich-Kümmern, Fürsorglich-Sein gelten zum Beispiel in der Wirtschaft und Politik als Schwäche. Selbst in der Schule weicht eine Erziehung nach dem Mond (kindgerechter Unterricht, spielerischer Umgang mit dem Lernstoff, Innerlichkeit, Fürsorglichkeit) dem Leistungsprinzip der Sonne. Nur Schwangerschaft und Geburt bleiben noch die “Domänen” der Mondwelt, auch wenn sie erstens in unserer westlichen Welt immer seltener werden (was wiederum ein Zeichen für die geringe Wertschätzung des Mondes darstellt) und es zweitens immer häufiger geschieht, dass Zeugung und Geburt “künstlich”, mit Hilfe wissenschaftlicher (Sonnen-)Methoden in Gang gebracht werden. Wir leben einen Sonnenkult. Unser “Gott” ist wie bei den Ägyptern die Sonne.

Abbildung 2 Zoom
Auf den Mond setzen heißt mitfühlen, sorgen, nähren und heilen. Mondmenschen denken nicht nur an sich, an ihren Vorteil, den Gewinn ihres Betriebes, sondern sie haben das Wohlergehen aller – ihrer Kinder, ihres Partners, ihres Betriebs – vor Augen. Der Mond ist nicht egoistisch, sondern altruistisch. Die Position des Mondes im Geburtshoroskop spiegelt das Mond-Karma. Sie zeigt den Weg, wie wir uns selbst und andere umsorgen, nähren und Geborgenheit schenken. Wer seinen Mond nicht lebt, verkümmert wie ein Kind, das ohne Muter aufwächst. Ja man kann sagen, es verhungert emotional. Das Mond-Karma fügt sich nahtlos in das Erbe, das man von seiner Mutter übernimmt. Insofern ist die liebevolle Hinwendung zur Mutter und das Erkennen und Annehmen ihrer Vergangenheit ein entscheidender Schritt zum Verstehen und Lösen des eigenen Mond-Karmas.