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Meine Analyse fĂĽr die Zeit vom 21. Mai bis zum 21. Juni

vom 22.05.2007
Ich heiĂźe Sie wieder herzlich willkommen auf meiner Homepage und bei meiner Astroanalyse ĂĽber die momentane Zeitperiode.
Das Wichtigste: Die Sonne steht in den ZWILLINGEN.

Diese vier Wochen sind nicht nur für Zwillingsgeborene von Bedeutung, sondern für jeden, egal, welches Sternzeichen er hat. Ich möchte Sie daher mit dieser Energie vertraut machen, denn ich bin überzeugt, je mehr man weiß, umso besser kommt man zurecht.
Am Schluss meiner allgemeinen Analyse ĂĽber die Zwillinge folgt dann eine Beschreibung der wichtigsten Ereignisse am Himmel zwischen dem 21. Mai und dem 21. Juni

Der Welt und sich selbst begegnen – Die Urqualität des Zwillinge-Zeichens


A – Was das Sternbild am Himmel verrät


Die Zwillinge bilden ein lang gezogenes Rechteck, dessen oberen Eckpunkte – die auffallend hell strahlenden Sterne Castor (rechts) und Pollux (links) - die Wahrzeichen dieses Sternzeichens darstellen. In der griechischen Mythologie sind Castor und Pollux Zwillingssöhne der Leda, der eine jedoch – Polydeukes - gezeugt von Zeus und unsterblich, der andere – Kastor – von ihrem irdischen Mann Tyndareos und somit zur Vergänglichkeit verdammt.
Versucht man zwei Menschen - Zwillinge - in den nächtlichen Sternenhimmel hineinzusehen und lässt sich dabei von der Anordnung der Sterne führen, so wird man wahrscheinlich - wie zuvor manche Künstler - die beiden Zwillingsmenschen beschwingt oder im Tanz verbunden sehen. Albrecht Dürer (1471-1528) oder Adam Gefugius (1565) zum Beispiel zeichneten zwei nackte Kinder, die sich spielerisch umarmen, und illustrierten so eine Zeit, in der man zu seiner leichten, unbeschwerten Seite findet und voller Neugier steckt
Merke: Castor und Pollux - Leichtigkeit - Kindlichkeit

B – Eine Reise durch die Natur im Mai und Juni


Beinahe fünfzehn Stunden steht die Sonne Ende Mai bereits über dem Horizont und verbreitet sommerliche Wärme weit vor dem astronomischen Sommeranfang. Einem gleißenden Ball gleich folgt sie ihrer Bahn am blauen Himmel, zuweilen begleitet von zarten, im Dahinziehen sich wandelnden Wolkengebilden oder auch verdüstert durch erste Gewitterschauer. Die Natur begegnet sich. Es ist ein summendes Fest, auf dem alles unterwegs ist, sich trifft und doch nirgends lange verweilt. Die Tierwelt kümmert sich geschäftig um die Nachkommenschaft. Behutsamkeit und Schonung sind angesagt, denn die Natur hütet oder trägt den Keim neuen Lebens. Jetzt bestimmt eine andere Kraft: Sie ist nicht mehr triebhaft wie im 1. und 2. astrologischen Zeichen, sondern erscheint neutralisiert und ausgerichtet auf ein Ziel. Sie schließt Begegnungen ein, die nicht aufgeschaukelt werden von Rivalität und Konkurrenz, sondern verbindend sind und spielerische Wege formulieren
Merke: Begegnung - Austausch - Neutralisierung

C – Zwillings-Energie in Brauchtum und kirchlichen Festen


Das einfache Volk macht es wie die Natur: Ende Mai beginnt auf den Dörfern eine andere Art zu leben. Durch die langen Tage bleibt neben der Arbeit Zeit, sich zu treffen und zu amüsieren. Die Piazzas im Süden sind übervoll und alles ist beseelt von der Lust auf Begegnung. Jetzt finden die großen Märkte statt. In früheren Zeiten traf man um diese Zeit zum ersten Mal nach dem langen Winter wieder Gesichter aus benachbarten Ortschaften. Vorräte konnten aufgefüllt werden und die Frauen drängten sich um die neuen Stoffe und Seifen, während die Männer die Werkzeuge und neuesten Geräte fachmännisch begutachteten
Das bedeutendste christliche Fest dieser Zeit ist Pfingsten. Es findet fünfzig Tage nach Ostern statt und fällt daher manchmal auch noch in die Zeit des Stieres. Erst jetzt findet das Ostergeschehen sein Vollendungsfest, denn an Pfingsten kam – wie von Jesus angekündigt - der Heilige Geist über seine Jünger. Sie erlangten Beredsamkeit und die Fähigkeit, alle Sprachen zu verstehen und in allen Sprachen zu predigen. Damit war die christliche Kirche installiert. Astrologisch betrachtet muss es der "Geist der Zwillinge" gewesen sein, der die Männer erleuchtete; denn er verleiht uns Menschen die Fähigkeit zur Sprache.
Merke: FrĂĽhlingsfeste - Austausch - Begegnung - Tanz - Pfingsten - Beredsamkeit

D – Das Totemtier


Zum ersten Mal begegnen wir im astrologischen Tierkreis - nach Widder und Stier - einem menschlichen Symbol. Es ist ein Zeichen dafür, dass auf der dritten Ebene nicht mehr animalische, triebhafte Prozesse vorherrschen. Zwillinge sind zur gleichen Zeit geborene Geschwister und sind in der menschlichen Fortpflanzung ein Sonderfall. Sie ernten Bewunderung und - oft nur versteckt - Bedauern: Sie haben alles doppelt und müssen alles teilen. Stärker als andere Geschwister wachsen sie in engster Gemeinschaft auf, werden sich dabei überaus vertraut und sind auf eine geheimnisvolle Weise miteinander verbunden. Jeder spiegelt sich im anderen und es scheint, dass sie sich über weite Entfernungen spüren können. Ich war selbst Zeuge, dass ein Zwilling während einer Selbsterfahrungsgruppe seine linke Hand brach. In der gleichen Stunde verletzte sein Zwillingsbruder in einer ganz anderen Stadt seine rechte Hand.
Merke: Zwillinge - Verdoppeln - Teilen - Verbindung

E – Die psychologische Bedeutung


Auf der Stufe des dritten Zeichens wächst der Mensch über seine archaische Triebstruktur hinaus. Er betritt die eigentliche Stufe des Menschseins. Er wird nach seinen beiden Metamorphosen als Widder und Stier zum Zwilling, einem verdoppelten Menschen.
Höhere Formen des Geistes beschreibt die Psychoanalyse mit dem Wort "Sublimierung". Für Freud, den Begründer der Psychoanalyse, ist Sublimierung der einzige Weg, um über die instinkthaften Triebe in der Psyche hinauszuwachsen. Freud war aber auch der Überzeugung, dass selbst hinter der genialsten menschlichen Sublimierung immer noch der Trieb schlummert. Die Astrologie dagegen trennt "Trieb" und "Geist". Sie sind verschieden, aber dennoch nicht unabhängig voneinander.
Jeder therapeutisch arbeitende Astrologe erfährt in seiner täglichen Praxis, dass das Denken eben nicht frei von unbewussten Wünschen und Trieben ist. Der "Neurotiker" macht eben nicht, was ihm die gute Einsicht sagt; sein Trieb ist stärker. Und jeder Mensch weiß von sich selbst, dass sein Denken so lange funktioniert, bis es von Emotionen gestört und lahm gelegt wird. Dann "rotiert der Verstand", und jedes Erklärungswerkzeug, so logisch und sachlich es auch sein mag, ist so ungeeignet, wie eine Beißzange zum Haareschneiden.
Die Fähigkeit zum Denken ist von Geburt an vorhanden. Natürlich braucht das Kind die Förderung durch die Eltern, aber auch zu einem möglichst frühen Zeitpunkt das Spiel mit Geschwistern oder Nachbarskindern. Die Astrologie nennt sie "Zwillinge". Im gemeinsamen Spiel mit Gleichaltrigen kann sich das Potential des 3. Zeichens am raschesten entwickeln. Wichtig ist auch die Unterstützung kindlicher Neugierde. Kinder sind grundsätzlich an allem interessiert. Tabus gibt es für sie nicht. Im kindlichen Spiel werden selbst "heiße Eisen" wie die Sexualität völlig unkompliziert verarbeitet. Erst die Erwachsenen machen daraus ein Problem! Kinder, die auf spielerische, selbstverständliche Weise Erfahrungen machen können, brauchen nicht zu verdrängen.
Merke: Geist – Intellekt – Denken – Menschlichkeit – Bewusstsein – Kommunikation –Kindlichkeit – Spiel

Es folgen die besonderen astrologischen Ereignisse:


Etwas Besonderes ist der Vollmond am Freitag, den 1. Juni. Die Sonne steht im Zwillingezeichen, der Mond ihr genau gegenüber im Schützen. Da verbindet sich die Weisheit des Schützen mit der Vielfalt des Zwillings. Das wird eine Zeit sein, in der wir alle neue Ideen vertiefen können, wo wir unser Wissen erweitern können.

Bis zu diesem Vollmond nimmt der Mond naturgemäß zu. Da ist es wichtig, dass Sie sich schonen. Zunehmender Mond heißt immer, dass man einfach geschehen lassen soll. Zunehmender Mond heißt aber auch, dass man bei der Ernährung etwas vorsichtig sein muss, "denn, man nimmt man schneller zu als der Mond ...", wie es in einem alten Astrologiebuch heißt. Achten Sie also darauf, was Sie essen, verwenden Sie vor allem Salate und Gemüse und wenig Kohlehydrate. Trinken Sie viel Wasser, das kann Ihnen das Gefühl des Hungers ein bisschen nehmen. Sparen Sie hingegen mit dem Salz, denn Salz sorgt dafür, dass sich der Hunger steigert. Gehen Sie auch mit Alkohol sparsam um, denn Alkohol fördert den Verbrennungsprozess, was wiederum den Hunger fördert.

Nach dem Vollmond am 1. Juni nimmt der Mond wieder ab. Jetzt kann man allmählich daran gehen, seinem Körper wieder mehr Leistung abzuverlangen. Nun muss man sich nicht mehr schonen, kann sich mit jedem Tag mehr verausgaben. Das ist vor allem für diejenigen unter Ihnen wichtig, die Sport treiben oder anderweitig Höchstleistungen erbringen müssen: Jetzt ist die Zeit, um mehr von sich zu verlangen.

In der Woche ab Montag, den 4. Juni, ist eine Menge los am Himmel. Das beginnt gleich am Montag, dem 4. Juni, wo es zu einem Trigon zwischen Mars und Jupiter kommt: Jupiter im Schützen, Mars im Widder. Das ist zweimal Feuer. Diese Verbindung zieht eine kolossale Energie auf die Erde herunter. Das ist soviel, dass man schon wieder aufpassen muss, dass man sich nicht übernimmt. Da werden Rekorde purzeln, da werden Menschen miteinander konkurrieren, werden natürlich auch der eine oder andere in einen Geschwindigkeitsrausch geraten – was für alle gefährlich ist. Ich bitte Sie sehr, in dieser Zeit, also Monatag und auch Dienstag, vorsichtig zu sein, das Gaspedal Ihres Autos wie ein rohes Ei zu behandeln. Sie haben Schwung, aber leben Sie ihn dort aus, wo es ungefährlich ist, z.B. beim Joggen, Walken oder Biken.
Gleich am Dienstag kommt es zu einer Opposition zwischen Sonne und Jupiter - Sonne im Zwilling, Jupiter im Schützen. Diese Opposition verstärkt die zuvor erwähnte Verbindung zwischen Mars und Jupiter. Jetzt wird der Schwung noch größer. Ale Welt wird fröhlich und ausgelassen sein. Am Dienstag ist es außerdem so, dass um 18.00 Uhr die Venus das Löwezeichen betritt. Venus im Löwen bringt der Welt mehr Liebe, mehr Fröhlichkeit, mehr Selbstverständnis.

Das nächste wichtige Ereignis ist am Samstag, dem 9. Juni: Es kommt zu einem Quadrat zwischen Sonne und Uranus. Da muss man aufpassen. Da hat man sich nicht unter Kontrolle. Da ist schneller etwas passiert, als man denken kann. Was lässt sich dagegen tun? Man muss sich bewusst machen, dass man gefährdet ist, dann passt man von vorneherein besser auf.

Wir kommen zur nächsten Woche zwischen 11. Juni und 17. Juni.
Gleich am Anfang, am Montag, kommt es zu einem Sextil zwischen Sonne und Mars. Dieses Sextil erstreckt sich über die ganze Woche, denn Sonne und Mars haben gerade die gleiche Geschwindigkeit, laufen sozusagen hintereinander her. Die Sonne in den Zwillingen, Mars im Widder. Auch das bedeutet Beschleunigung. Auch das ist wunderbar, wenn man Kraft braucht. Aber auch das ist gefährlich, wenn man sich seiner Kraft nicht bewusst ist, insbesondere deswegen, weil zugleich Saturn eine Rolle als Bremser spielt. Beschleunigung und Bremse zugleich tut nicht gut. Wir müssen also aufpassen.

Am Mittwoch kommt es zu einer Verbindung zwischen Sonne, Neptun und Mars. Das sieht mir ganz nach Leichtsinn und Leichtfertigkeit aus. Da hat man sich schnell getäuscht, sich etwas eingebildet, hat man sich übernommen. Wieder heißt mein Rat an Sie, dass Sie bitte genau überlegen und planen, was Sie tun. Es sind an sich positive Sterne. Aber sie sind eben schon beinahe zu positiv – und das ist auch gefährlich.

Am Freitag, dem 15. Juni kommt es zum Neumond im Zwillingezeichen. Da soll man seine Kräfte schonen, ausruhen, jetzt wird man schnell müde und sucht nach Kraft. Am besten ist, das Wochenende ab Freitag, den 15. Juni, zuhause zu verbringen oder dorthin zu gehen, wo man sich auskennt, wo man sich also gehen lassen kann und sich nicht anstrengen muss.

Ich komme jetzt zur Woche ab Montag, den 18. Juni.
Die bedeutsamste Verbindung ist gleich am Dienstag: Es kommt zu einer Opposition zwischen Sonne und Pluto und zugleich zu einem Trigon zwischen Venus und Jupiter. Das ist eine besondere Konstellation. Das geht an die Substanz. Da wird plötzlich die Liebe sehr fordernd. Man will wissen, wen man an seiner Seite hat. Man ist nicht mehr an einer oberflächlichen Beziehung interessiert, sondern will dahinter schauen. Für Menschen, die dazu bereit sind, ist es eine wunderbare Zeit. Für diejenigen aber, die sich keinen Kratzer an ihrer Oberfläche erlauben können, wird es schwierig.
Wie ist das für diejenigen, die alleine sind? Nicht schlecht, denn sie werden anfangen, in ihrer Erinnerung sich mit den Menschen zu beschäftigen, die in ihrem Leben eine wichtige Rolle gespielt haben. Sie sind also nicht allein, zumindest nicht in ihren Gedanken.

Dann kommt der Donnerstag, der 21. Juni. Da ist um 20 Uhr Sonnenwende. Das heißt, dass zu diesem Zeitpunkt die Sonne in das nächste Sternzeichen, nämlich den Krebs, übergeht. Der Sommer beginnt.

Ich wĂĽnsche Ihnen vier Wochen mit Kraft, Liebe, Zuversicht!
Ihr Erich Bauer

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