DIE WIRTSCHAFTSKRISE AUS DER SICHT DER STERNE
Alle Welt ist betroffen. Ein schwarzes Monster kreist um die Erde, eine Art Super-Virus frisst das Geld in Milliardenhöhe. Das Gespenst der Angst folgt ihm nach: Wird es mich auch treffen? Ist mein Geld noch sicher?
Hier eine Erklärung aus der Sicht der Sterne:
Alles hat mit dem Planeten Uranus zu tun.
Dieser Planet wurde 1782 entdeckt. Gleichzeitig veränderte die französische Revolution das bestehende Weltbild. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Mensch eingebunden in ein sicheres System. Alles hatte seine Ordnung. Mit der Entdeckung des Planeten Uranus und den Folgen der französischen Revolution war diese Ordnung hinfällig: Jeder konnte/durfte machen, was er wollte. Ein armer Schlucker konnte reich oder gar Präsident werden.
Diese neue Freiheit - die Grundlage unserer Demokratie - führte auch dazu, dass der menschliche Geist, erfinderisch wie er nun einmal ist, immer neue Möglichkeiten des Gelderwerbs ersann. Der Kapitalismus wurde geboren, bei dem der Mehrwert zum wichtigsten Ziel avancierte: Wie komme ich an noch mehr Geld? Wie kann ich noch größer, reicher, mächtiger werden, damit ich frei bin und tun und lassen kann, was mir gefällt? Moral, Ethik, Mitgefühl wurden zweitrangig. Glück ist, sich alles leisten zu können, frei zu sein von der Last jeglicher (finanzieller) Beschränkung.
Natürlich konnte das aus einer ganzheitlichen Sicht nicht gut gehen. Neben Uranus wirken zur selben Zeit auch noch die anderen elf Planeten. Allerdings verdrängte sie die menschliche Gier aus unserem Bewusstsein.
Von Zeit zu Zeit jedoch hatte auch Uranus seine Schwächen. Das ist immer dann der Fall, wenn er im Fischezeichen steht. Das war das letzte Mal in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Die Folge damals war die Weltwirtschaftskrise, die im Schwarzen Donnerstag von 1929 gipfelte.
Jetzt steht Uranus wieder in den Fischen – und geht „baden“. Und mit ihm alle diejenigen, die allzu fest an seinem „Schweif“ kleben, in dem Glauben, dabei reich zu werden. Einfach gesagt, trifft die Krise zunächst alle „Schlaumeier“ dieser Welt. Wer sein Geld auf redliche Art und Weise verdient, hat nichts zu befürchten.
Wie lange dauert diese Krise?
Uranus verlässt im Frühjahr 2011 das Fischezeichen. Also werden wir uns noch eine Weile mit ihr herumschlagen müssen. Betrachte ich das ganze Szenario, glaube ich sogar, dass sich die Sache noch zuspitzen wird. Der Schwarze Donnerstag steht uns erst noch bevor.
Kann man die Zeit mit Uranus in den Fischen auch anders nützen?
Ja, und wie! Uranus ist seiner eigentlichen Bedeutung nach ein Motor, der uns einen Weg zeigt, ein eigenständiges, einmaliges Individuum zu werden – jenseits sämtlicher Konditionierungen durch Eltern, Lehrer, Staat und Kirche. Er öffnet uns ein Fenster, durch das wir dem Zugriff der Welt entfliehen können. Gerade jetzt, wo er in den Fischen steht, ist dieses Fenster groß. Man kann leichter entschlüpfen. Aber das bedeutet auch, dass man dieser Welt den Rücken kehrt, sich von ihr löst, soweit das nur irgendwie möglich ist.
Ein wahrer Uraniker (so kann man jemanden nennen, der der eigentlichen Botschaft des Planeten Uranus folgt) ist jemand, der nicht in dieser Gesellschaft nach mehr Freiheit und Erfüllung strebt, sondern außerhalb und unabhängig von ihr.
Was raten die Sterne für die kommenden Monate?
Was soll man mit seinem Geld machen?
Nichts lautet die lapidare Antwort. Jeder noch so schlaue Schachzug wird wirkungslos bleiben, eben weil Uranus nicht zur Verfügung steht.
Man muss ein Leben ohne ihn führen, und das heißt einfach und bodenständig, von einem Tag auf den nächsten.
Ich werde Ihnen hier an dieser Stelle immer wieder auf das aktuelle Zeitgeschehen eingehen – und es aus der Sicht der Sterne deuten.