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vom 29.03.2009


DIE KARWOCHE VOM 6. BIS 12. APRIL

Die Karwoche wartet mit angenehmen, zum Teil regelrecht gelösten Sternen auf. Sie beginnt mit einem Jungfrau-Mond. Das hilft uns, all die vielen Dinge, die man sich in einer Woche vor Ostern vornimmt, schnell und gut zu erledigen. Jetzt kann man Pläne schmieden, was man an den Feiertagen macht. Die Stimmung steigt. Die Feiertage sind nah.

 

 

Ab Mittwoch dann steht der Mond in der Waage. Das ist ein Mond, der uns allen ans Herz geht, uns erinnert, dass das Leben nicht aus Pflicht und Arbeit besteht, sondern primär aus Freude. Passend zu Karfreitag wechselt der Mond dann in das Skorpion-Zeichen. Ganz egal, was man vom christlichen Mythos und der Kreuzigung eines erleuchteten Menschen halten mag, heute zeigt uns der Mond die Schatten des Lebens, erinnert an die Vergänglichkeit. Am Nachmittag treffen sich Sonne und Jupiter. Da kommt wieder mehr Licht und Freude auf. Wenn sich dann am Sonntag der Mond dem Schütze-Zeichen nähert, kennt die Freude keine Grenzen mehr. Ostern wird wunderschön.


Was können wir tun?

Am wichtigsten ist die Natur! Gehen Sie, so oft Sie können, hinaus. Gehen Sie über eine Wiese, durch einen Wald. Betrachten Sie das Grün der Wiesen, die Farben der Blumen. Atmen Sie diese Frische ein. Mit jedem Atemzug müssen Sie das Grün in sich hinein nehmen. Denken Sie immer wieder daran, wenn Sie einem Baum begegnen oder eine Wiese sehen: Atmen Sie das Grün in sich hinein. Trinken Sie das Grün des Frühlings, das erste Weiß der Blüten: Damit trinken Sie Kraft, Lebendigkeit.

Zweitens: Bewegen Sie sich wie ein Jäger, wie ein Sportler oder wie ein Krieger! Gehen Sie durch die Welt wie jemand, der auf einem Abenteuer ist. Alles ist aufregend und neu. Nichts ist wie gestern. Erleben Sie die Welt mit den Augen eines Jägers. Jeden Augenblick kann etwas Unerwartetes geschehen.

Drittens: Gehen Sie aufrecht, Kopf nach oben, nicht gebeugt. Der Kopf ist die Spitze des Körpers, seine Krone. Tragen Sie Ihre Krone oben auf Ihrem Körper. Massieren Sie auch immer wieder Ihren Kopf. Streichen Sie mit beiden Händen die Energie vom Hals ausgehend über Ihre Wangen und Schläfen hinauf bis zum Kopf und lassen Sie dann die Energie aus Ihrem Schädel in den Himmel entweichen.

Viertens: Machen Sie sich klar, dass nichts anders zählt als sich dem Leben zu ergeben, ein Teil von ihm zu werden. Alle Ihre Wünsche, Sorgen, Nöte, Hoffnungen, Zweifel, Begierden, Ihr ganzer Alltagsstress sind jetzt unwichtig. Denken Sie nicht mehr daran.
Darum geht es jetzt nicht.
Werden Sie ein Teil der Natur. Werden Sie ein Teil des Lebens.
Dann ist alles gewonnen.

Was Sie sonst noch wissen sollten:

Mars steht in den Fischen. Da kann er sich nicht entfalten. Da kann es passieren, dass Sie sich unwohl fühlen, dass Sie das, was Sie möchten, nicht erreichen. Das müssen Sie wissen, dass Sie jetzt im April nichts mit Gewalt erreichen können. Sie müssen wie ein Tai Chi -Kämpfer vorgehen. Was ist das? Das ist ein Mensch, der die asiatische Kampfkunst beherrscht, die darin besteht, Hindernisse zu umgehen, bzw. den Gegner ins Leere laufen zu lassen. Diese Kampfmethode zielt nicht darauf ab, den andern zu verletzen, sondern ihn ins Leere laufen zu lassen.
Üben Sie diese Art, sich zu bewegen. Wenn Sie etwas erreichen wollen, müssen Sie das auf indirektem Wege tun, nicht auf direktem. Sie können nicht auf verschlossene Türen einschlagen, um sie aufzubrechen. Sie müssen eine andere Öffnung, einen anderen Weg suchen. Dann haben Sie Erfolg. Das verspreche ich Ihnen.
Dieser Mars in den Fischen fordert auch eine besondere Ernährung.
Sie müssen sehr aufnahmebereit und durchlässig sein. Ernähren Sie sich sehr bewusst. Das heißt, nehmen Sie nur solche Nahrung zu sich, die Ihr Körper auch wirklich braucht. Das sind jetzt vor allem Kohlehydrate, also frische Salate, solche, die eben jetzt durch die Erde gebrochen sind. Trinken Sie auch viel Wasser, mindestens zwei Liter jeden Tag, um Ihren Körper durchzuspülen. Salz hingegen sollen Sie meiden. Auch Süßigkeiten sind im Moment gar nicht gut, denn sie verschlacken den Körper

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