BITTE PASSEN SIE GUT AUF SICH AUF
In dieser Woche begegnen sich Mars und Uranus. Das ist gefährlich. Denn beide Planeten lösen für sich genommen schon große Energien aus. Treffen sie aufeinander wie in dieser Woche, können sie sich gegenseitig hochschaukeln, was zu einer großen Belastungsprobe für alles und jeden werden kann. Ich denke an neue Erderschütterungen, Menschen, die Ihre Beherrschung völlig verlieren und durchdrehen. Kriegerische Auseinandersetzungen. Außerdem bin ich sicher, dass auf Teufel komm raus gestritten wird. Da müssen Sie sich immer wieder bewusst machen, dass Gefahr im Verzug ist. Dass Sie langsam und behutsam vorgehen müssen. Ziehen Sie gleich am Morgen einen magischen Schutzkreis um sich. Schließen Sie alle die Menschen, die Ihnen lieb und teuer sind, mit in Ihren Schutzkreis ein. Dann wird Ihnen nichts geschehen.

Es existiert aber auch eine positive Auswirkung
Unter dem Einfluss von Mars und Uranus erwacht das Besondere und Einmalige in uns. Plötzlich ist man mit dem, wie man lebt, nicht mehr zufrieden, fühlt sich eingesperrt, beengt, festgelegt. Man verlangt nach etwas Neuem, sucht das Andere. Im Extremfall kann das tatsächlich zu einem Ausbruch führen: Man kündigt, löst sich aus einer Beziehung oder zieht an einen anderen Ort. Aber zu einem derartigen „Kahlschlag“ kommt es nur, wenn man sich grundsätzlich jede Veränderung verbietet. Dann "läuft das Fass über". Dann bricht irgendetwas auf.
In jedem Menschen lebt der Drang, sich zu entwickeln und ohne Zwang zu entfalten, frei und unabhängig zu sein. Kleine Kinder leben noch so. Aber durch Erziehung und Sozialisation wird jeder mehr oder weniger in eine Form gepresst. Man wird angepasst und muss sich den verschiedensten Zwängen beugen.
Unter dem Einfluss von Uranus wird dieses Korsett besonders eng. Zugleich nimmt der Wunsch nach Freiheit enorm zu. Diesem Sehnen sollte man wenigstens ein Stück weit nachgeben. Wer jetzt nichts verändert, weckt unter Umständen die Gewalt, die in Uranus steckt. Er trägt auch den Namen „Gott der Winde“, weil er alles niederreißen kann. Aber so weit braucht es in gar keiner Weise zu kommen. Offen zu sein für Veränderung und Entwicklung bedingt nicht automatisch den Bruch mit dem Bisherigen. Und oft sind es ganz kleine Veränderungen, die einem das Gefühl von Freiheit geben. Man sollte sich daher unter diesem Transit immer wieder der Frage stellen: „Was lässt sich ändern?“ Oder: „Was kann ich anders machen.“ Dabei sollte man nicht so sehr nach den großen, umfassenden Veränderungen Ausschau halten (die man sowieso nie schafft), sondern nach den kleinen und leicht machbaren, zum Beispiel einer neuen Frisur, einem anderen Lokal, einem unbekannten Urlaubsort usw.
Grundsätzlich kann der Einfluss von Uranus aktiv oder passiv erlebt werden. Aktiv bedeutet, dass man sein Leben selbst verändert und befreit. Passiv bedeutet, dass andere einen "in die Freiheit stoßen". Das kann schmerzvoll sein - wenigstens so lange, bis man mit seinem "entfesselten" Leben etwas anfangen kann.