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vom 13.09.2009

TAGE DER WANDLUNG

Vor uns liegt eine besonderer Zeit. Die Gestirnen Uranus und Saturn nehmen die Erde in ihre Mitte oder, wie es astrologisch heißt, bilden eine Opposition. Das ist die bedeutsamste Konstellation des ganzes Jahres: Auf der einen Seite Saturn, der Feste. Er ist das Gestirn, das uns Grenzen setzt und zeigt, wo wir uns einfügen müssen. Auf der anderen Seite Uranus: Er verkörpert gerade das Gegenteil, das Grenzenlose, beziehungsweise die Kraft in uns, die uns lockt, hinter die Grenzen zu kommen. Denn dort – so verspricht Uranus – winkt die Freiheit. Tun und lassen können, was man will: Das ist eine Kernbotschaft des Planeten Uranus. Während Saturn die Leitlinie vertritt, dass nur möglich ist, was man kennt. Jetzt nehmen diese widersprüchlichen Energien die Erde in Ihre Mitte. Das muss zu einer extremen Belastung führen. Man kann nicht gleichzeitig saturnisch und uranisch sein: Entweder – Oder. Als erstes ist die Erde in Gefahr. Überall dort, wo zu viel Druck herrscht, drohen Risse. Zu denken ist an Erdbeben und Überschwemmungen, aber auch an Katastrophen im Luftverkehr. Auch ein Unheil ähnlich wie das vom 11. September 2002 kann sich wiederholen.
 

Aber nicht nur die Materie ist bedroht und gefährdet, sondern auch der Geist. Überall dort, wo er sich eingeengt fühlt, wird er versuchen, auszubrechen. Es kommt also eine Belastung auf jeden Einzelnen zu.

Was kann man tun?

Allein zu wissen, dass wir jetzt eine kritische Zeit duchlaufen, ist schon hilfreich. Man ist den Zuständen der Psyche nicht einfach ausgeliefert. Man weiß. Jetzt soll man auch besonders hellhörig und sensibel sein für Veränderungen, die das Leben einem vorgibt. Veränderungen, die von Uranus kommen, betreffen immer den ganz persönlichen Weg. Ich glaube daher, dass die kommenden Tage für jeden sensiblen Menschen eine große Chance bieten: Sich selbst zu finden, ohne die anderen zu verlieren. Das ist vielleicht das Größte, was uns das Leben überhaupt schenken kann.

Offen sein, ist wichtig. Offen sein auch für das ganz andere, das Fremde. Jede derartige Begegnung, die unter gegenseitigem Respekt geschieht, entschärft die Opposition, schlägt ein Brücke zwischen Saturn und Uranus, hilft und heilt. 

 

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